Heute morgen wurde ich unsanft von einem Zug geweckt. Neben dem Zeltplatz sind nämlich Bahngleise. Hab mich zuerst ziemlich erschreckt weil ich nicht wusste wo das immer näher kommende und lauter werdende Geräusch herkam. Hab dann aber noch weitergeschlafen und zwei weitere Züge gehört. Irgendwann war es aber zu warm und meine Nase hat genervt, hab zwischendrin ziemlich Schnupfen. Dann schien auch bald die Sonne und wir haben draußen gefrühstückt. Plötzlich fing es aber an zu regnen und wir haben schnell das Zelt zusammengepackt. Am Ende fing es richtig stark an. Dann sind wir im Regen nach Lidköping gefahren. Nachdem wie die Altstadt aber nicht direkt gefunden haben sind wir weiter gefahren zum Schloss von Lidköping. Das war recht schön weil es Türmchen hatte und ich bin auch kurz kostenlos rein gegangen (kostenlos bis 26Jahre). Innen war es aber nicht so spektakulär. Dann haben wir auf dem Parkplatz zu Mittag gegesssen - wieder in der Sonne - und sind dann müde eine ganze Weile Auto gefahren bis auf die Insel Klädesholmen, nördlich von Göteburg, am Meer. War schön an der Küste entlang zu fahren und auch die Schären anzuschauen. Auf der Insel selbst gab es nicht so viel zu sehen, sie war stark bebaut und bestand eigentlich nur aus weißen(!) Häuschen und Felsen. War trotzdem schön. Am Ortseingang gab es ein auf dem Wasser schwimmendes Hotel. Danach sind wir zu einem zweiten Fischerort gefahren: Marstrand. Dieser liegt auf einer Insel und ist nur mit einer Personenfähre in zwei Minuten zu erreichen und ist richtig hübsch. Erst haben wir uns die Festung angeschaut, dann fing es an zu regnen und zwar richtig stark. Trotzdem haben wir uns die Insel noch fertig angeschaut. Wirklich schön dort! Jetzt sind wir südlich von Lycke, 25km nördlich von Göteborg auf einem Sand-/Wiesenplatz direkt neben einem Golfplatz. Ich habe auch schon einen ersten Golfball gefunden. :) Wir waren ziemlich spät aber es hat zum Glück nicht mehr geregnet und wir haben noch gekocht (Nudeln). Jetzt ist es fast Mitternacht und auch schon fast ganz dunkel, ich brauche schon eine Taschenlampe um zu schreiben. Geht jetzt wieder bergab mit dem Licht... :( Naja so kann man vielleicht auch besser schlafen. :)
Hier werden meine Übungen und Projekte, die ich während meiner Zeit als Studentin der Raum- und Umweltplanung absolviert habe und absolvieren werde, präsentiert und kurz erklärt. Dazu kommen ab August 2010 meine Erfahrungen zu meinem Auslandssemester in SCHWEDEN.
Montag, 27. Juni 2011
305. Tag (13. Tag Camping)
Heute morgen sind wir um 7:30 aufgestanden und haben schnell gefrühstückt und zusammengepackt weil es bedeckt war und zusammengepackt weil es bedeckt war und wir Angst hatten dass es regnet. Dann sind wir erst eine Weile Auto gefahren zum Tiveden-Nationalpark. Dort waren wir ca. 3 Stunden wandern, die Trollkirchenrunde (6km). Unterwegs gab es immer Informationspunkte. Vor allem anfangs war es sehr anstrengend weil es stark bergauf ging und man auch klettern musste. Hat aber Spaß gemacht und man hat auch einiges gesehen. Außerdem ist aufgefallen, dass fast nur Deutsche dort waren. Ganz viele deutsche Autos und kaum Schweden. Im Nationalpark haben wir unser Wasser an einer Quelle aufgefüllt und dann sind wir nach Karlsborg gefahren und haben uns die Festung angeschaut. Die Festung ist allerdings riesig und gleichzeitig noch Militärgebiet, bzw. wird genutzt für Übungen und ist deswegen nur teilweise zugänglich. Wir sind durch einen Ausgang raus und dann nicht mehr reingekommen und mussten dann ewig weit um die Festung herumlaufen. Nach der Wanderung waren wir dann durch sehr müde und sind weiter gefahren nach Hjo, ein angeblich pittoresker Ort. Wirklich viel gab es da aber nicht zu sehen und wir sind bald weiter gefahren bis nach Filsbäck, kurz vor Lidköping wo wir auf einem Campingplatz gefahren sind. Auf dem Weg haben wir einen tollen Regenbogen gesehen, er war doppelt und man hat beide Enden gesehen. Aber es regnete ziemlich stark. Nico war traurig, dass das Wetter häufig so blöd war und wir abends fast nie Sonne hatten zum draußen sitzen. Auf dem Campingplatz jedoch schien die Sonne. Der Platz war teuer (200SEK) aber wir hatten Sonnenschein und keine Stechmücken oder Gnitzen und konnten vor dem Zelt in der Sonne sitzen. Dieser Zeltplatz ist nach dem deutschen rein schwedisch. Duschen kostete eine Krone pro 2Minuten.. sonst war es eigentlich immer kostenlos. Beim Duschen habe ich eine Zecke an meinem Bein entdeckt, war aber noch ziemlich klein und mit der Pinzette habe ich sie auch rausbekommen. Das Duschen war wie sonst aber toll. Dann gab es Abendessen (Reis) und jetzt sitzen wir noch auf den Stühlen im Zelt weil es doch etwas frisch geworden ist. Die Sonne ist untergegangen aber es ist trotzdem noch hell (22:36). Dieser Abend war perfekt. So ohne Stechmücken und Sonne. Vielleicht haben wir in den letzten Abenden ja auch so viel Glück.
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304. Tag (12. Tag Camping)
Heute morgen hat es noch geregnet aber nicht so stark und nach dem Frühstück hat es aufgehört und die Sonne hat geschienen :) Ich war noch kurz mit Ronja spazieren zu einem kleinen Fischerhafen. Dann sind wir erst ne Weile Auto gefahren nach Gysinge. Dort haben wir uns das Zentrum für Baukultur angeschaut. Man konnte sehen wie man traditionelle alte Häuser am besten renoviert und man konnte auch alles Mögliche dazu kaufen.Unter anderem auch alte Türen und Fensterscheiben. War interessant. Danach ging es zu Stromschnellen im Fluss im gleichen Ort. Die Stromschnellen hat man sich früher in einer Schmiede zu Nutze gemacht die auch besichtigt werden konnte. Daneben lag auch ein Herrenhof. Als es aber wieder angefangen hat zu regnen sind wir schnell weitergefahren bis nach Norberg wo man ein großes Wasserrad anschauen konnte welches früher zur Stromerzeugung genutzt wurde für die Erzgewinnung. Das Rad selbst konnte man leider nicht sehen weil umgebaut wurde. Nico und ich haben dann dort aber gegrillt. War sehr lecker. Dieses Mal hat es auch nicht angefangen zu regnen. Meine Speicherkarte vom Fotoapparat ist voll und ich muss ein paar Fotos löschen, habe schon über 1000 Fotos gemacht. Gestärkt ging es dann weiter nach Ängelsberg um eine Eisenhütte zu besichtigen. Im Reiseführer stand dass man sie von innen beschäftigen könnte. Als wir ankamen haben wir sie von uns von außen angeschaut. Als wir an einen Eingang kamen stand dort ein alter Mann und wir hatten den Eindruck er würde an die Wand pinkeln, als wir aber näher kamen hat sich das als Irrtum erwiesen. Nico hat ihn angesprochen ob er wisse ob man die Eisenhütte besichtigen könne und er meinte dass das möglich sei, aber erst ab nächster Woche. Er hatte aber selbst einen Schlüssel und hat uns eine Privatführung gegeben. Als er erfahren hatte dass wir aus Deutschland kamen hat er das ganze in sehr gutem Deutsch gemacht und er wusste über alles Bescheid. Das war ein toller Zufall, dass er in diesem Moment vorbei gekommen war. Nico war ganz glücklich. Danach sind wir weiter gefahren vllt. 2 Stunden um weiter südlicher zu kommen. Wir sind jetzt südlich von Örebrö in der Nähe eines Sees auf einer Wiese. Es gab noch ein paar Nudeln und jetzt ist es auch schon nach 23Uhr und es ist noch relativ hell. Auf dem Weg vorhin gab es einen wunderschönen Regenbogen, es hat immer wieder geregnet und die Sonne geschienen. Auf der Gegenspur sind wir auch an einem Unfall vorbei gekommen. Da ist ein Kleinbus von der Straße abgekommen und zwischen Bäume gefahren. Der Anblick hat mich ziemlich geschockt. Menschen waren keine mehr zu sehen, wahrscheinlich auf den Weg ins Krankenhaus. War ein sehr langer Stau auf der Gegenspur. Wir sind aber gut angekommen :) Es ist immernoch recht kalt hier, ca. 14Grad und das nennt sich Sommer...
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